Für mehr Flow, Zufriedenheit und Liebe in Deiner Beziehung

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In meinem letzten Post habe ich Dir versprochen, mehr darüber zu schreiben, wie Du Deine Herzensenergie bewusst aktivierst und wie dadurch mehr Flow, Zufriedenheit und Liebe in Deiner Beziehung entsteht.

Dieses Thema ist mir sehr wichtig, weil mir meine Erfahrung zeigt: Paare trennen sich selten auf Grund riesiger Themen, für die es keine Lösungen geben könnte. Sie beenden ihre Beziehung, weil sie in ihren destruktiven Energien und Auseinandersetzungen steckenbleiben. Oft haben sie keine Ahnung, was energetisch zwischen ihnen abläuft und wie sie da wieder rausfinden können. Sie sind so sehr gefangen, weil sie sich nicht mehr fähig fühlen, miteinander konstruktive Lösungen für ihre Beziehungsthemen zu finden.

Wir beeinflussen uns gegenseitig ständig

Ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht – mit unseren Gedanken und Gefühlen erzeugen wir ein mächtiges Energiefeld, das automatisch auch auf unser Umfeld einwirkt.

Und natürlich werden auch wir vom Energiefeld unserer Mitmenschen beeinflusst. Du spürst es, wenn Du gut gelaunt einen Raum betrittst, in dem gerade schlechte Stimmung herrscht. Wahrscheinlich fühlst Du Dich augenblicklich unwohl und Deine Unbeschwertheit verwandelt sich in ein Gefühl der Schwere.

Ich höre es von Paaren, die mich aufsuchen und ich kenne es von mir selber und von unserer Paarbeziehung: Ausgerechnet in diesem Zustand und in dieser Energie von Stau und Stress wollen wir oft ein heikles Thema lösen.

Kommt Dir diese Situation bekannt vor? Mit nörgeln, beiläufigen Bemerkungen und subtilen Vorwürfen kommt das Ganze in Fahrt bis die Welle schliesslich überschwappt. Ein lauter oder manchmal auch stummer Streit ist entfacht und nichts geht mehr. Was zurückbleibt ist Unzufriedenheit, Frust und zwei enttäuschte, verletzte Menschen. Meist hat keiner von beiden auch nur die geringste Ahnung, was eigentlich passiert ist.

Wenn sich Dein Herz verhärtet

Du fühlst, dass es Dir nicht gut tut, in solchen Energien öfters und allzu lange steckenzubleiben. Deine Lebensfreude, Deine Kreativität und Dein ganzes Wohlbefinden leiden mehr oder weniger stark darunter. Dies schadet auf Dauer nicht nur Deiner Beziehung, sondern auch Deiner Gesundheit. Unser Kopf und unser Herz arbeiten nicht mehr zusammen. Der Kopf läuft heiss vor lauter Grübeln und unser Herz verhärtet sich mehr und mehr. Die Kluft zum Du wird grösser und das Entstehen weiterer Unstimmigkeiten liegt auf der Hand.

«Du siehst nur mit dem Herzen gut»

Das ist eine tiefe Wahrheit, die uns schon Saint-Exupéry in seinem Buch «Der kleine Prinz» vermittelt hat. So habe ich noch nie erfahren, dass sich ein Beziehungsthema auf der Kopfebene nachhaltig lösen liess – weder privat mit meinem Partner, noch als Coach mit einem Paar. Erst wenn wir Kopf und Herz in Einklang bringen, haben wir Zugriff auf unser inneres Beziehungs-Potenzial. Von dort aus gelingt es uns, einander zu verstehen und die meist ersehnte Nähe wiederherzustellen.

Damit Kopf und Herz zusammenarbeiten

Wenn Du Dich das nächste Mal in der Beziehung mit Deinem Partner oder Deiner Partnerin blockiert fühlst, hilft Dir folgende einfache Übung:

  1. Nimm Dir einen Moment Zeit für Dich. Atme zwei- bis dreimal tief ein und etwas länger aus. Dabei machst Du zwischen dem Ausatmen und dem nächsten Einatmen eine kurze Pause.
  2. Atme nun ganz bewusst durch Dein Herzzentrum (in der Mitte der Brust) ein und aus. Nimm wahr, wie das Einatmen Dir wichtigen Sauerstoff liefert und das Ausatmen die überflüssigen Abfallstoffe von Deinem Herzen wegbläst. Stelle Dir vor, wie sich Dein Herz in dieser reinigenden Luft badet.
  3. Wahrscheinlich kannst Du nun in Deinem Brustbereich ein Gefühl der Wärme und der Ausdehnung wahrnehmen. Du kannst dieses Gefühl noch verstärken, indem Du einfach weiter atmest und Dich dabei an etwas erinnerst, wofür du dankbar bist in Deinem Leben. Denke einfach an etwas Ressourcenvolles, z.B. an einen Menschen, der sehr wichtig ist, an Dein Haustier oder an einen schönen Ort in der Natur, einen Sonnenuntergang etc. Öffne Dich einem Gefühl der Liebe und Dankbarkeit.
  4. Atme so lange weiter, bis Du Dich wohlfühlst. Jetzt arbeiten Kopf und Herz zusammen und Du bist wohlwollend bei Dir selbst angekommen.

Je öfter Du diese Übung machst, desto besser gelingt es Dir, Deinem Gegenüber im Alltag gelassener zu begegnen, ganz besonders wenn es schwierig wird. Es gelingt Dir leichter, bei Dir zu bleiben und Dich mitzuteilen, ohne den Anderen als Mensch anzugreifen und zu verurteilen. Dein Herz bleibt offen auch für die  Botschaften Deines Partners oder Deiner Partnerin. Beides ist gleichermassen wichtig!

Und da wir einander ja ständig mit unserer Energie beeinflussen, wirkt das Ganze ansteckend. Das bedeutet, dass Du keinesfalls die ganze Arbeit leisten musst – es geht nur um Deinen Teil.

Glaube das, was ich hier geschrieben habe nicht einfach, sondern probiere es aus – es lohnt sich!

Herzlich
Verena Christian

Wie Du das Gute in Deiner Beziehung vermehrst
Eine erfüllte Beziehung – und wo wir uns im Weg stehen?

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